Die Toregen

Ähnlich wie die Terrano sind die Toregen ein heißblütiges, stolzes Volk, doch dabei sind sie weitaus weniger überlegt oder intrigant als die Bewohner ihres Nachbarlandes. Die Toregen haben sich durch ihre gemeinsame Geschichte stark mit den Marabeshiten vermischt und so hat diese fremde Kultur auch einen sehr starken Einfluss auf die Entwicklung der Toregen genommen.
Normalerweise haben die Toregen einen dunkleren Hautton als die Bewohner der nördlicheren Länder, besitzen schwarzes, oft glattes Haar und dunkle Glutaugen, die ihnen einen gewissen Ruf als Verführer eingebracht haben.
Sie kleiden sich gerne in Schwarz, wozu sie starke, kontrastierende Farben mögen, und lieben gesellige Feste, auf denen sich oft ganze Dörfer gemeinsam mit Gesang und Tanz amüsieren und bis in die späte Nacht hinein feiern.
Die Toregen lieben die Musik und den Tanz, wobei besonders traurige Balladen oder schnellere, intensivere Melodien dominieren. An jedem Mittag nach der Mahlzeit tritt die Zeit der Siesta ein, zu der Städte und Dörfer beinahe ausgestorben wirken und man keine Menschenseele auf der Straße erblickt.
Im Allgemeinen sind die Toregen ein frommes, wenn auch sehr abergläubisches Volk, das große Entdecker und Wissenschaftler hervorgebracht hat und sicherlich noch weiter hervorbringen wird. Sie sind sehr gastfreundlich und nehmen gerne Gäste auf, wobei sie Fremden gegenüber etwas misstrauisch sind, und leben gerne in dem großen Familienverbund, der fest zusammenhält.