Die Magie des Tanzes

Tanz ist bei den Toregen ein Mittel, ihre Persönlichkeit auszudrücken und ihr Temperament auszuleben, doch er ist noch weitaus mehr, wie man schnell herausfinden kann, wenn man einen magiebegabten Toregen dabei beobachtet.
Der Flamenco kann Leidenschaft in den Adern eines Zuschauers entfachen, er kann Lust und Ängste, Wut oder sogar Liebe hervorrufen und diese Emotionen bis ins Unermessliche steigern, bis es kaum noch zu ertragen ist.
Die Zuschauer können ihre Augen nicht mehr von dem Tänzer oder der Tänzerin abwenden, deren Körper sich zu den Klängen der Musik drehen und wenden, dabei jenes Gefühl ausdrücken, das in dem Ziel entfacht werden soll.
Dabei können die Toregen diese Macht jedoch auch auf ein einzelnes Ziel konzentrieren, bei ihm ein bestimmtes Gefühl auslösen, das sich auf eine ganz bestimmte Person bezieht und dauerhaft bestehen bleibt.
Es ist schwierig, diesen Bann wieder zu brechen, wenn die Willenskraft dieses Zieles einmal durchbrochen worden ist und es ist sogar beinahe unmöglich, wenn der Tänzer es immer wieder und wieder in seinen Bann zieht und damit die Emotion erneut herstellt.
Die einzige Möglichkeit dem Zauber eines Toregen zu entkommen ist es wohl, die Augen zu verschließen, nicht mehr auf die Musik zu hören, die sich mit dem Herzschlag verbindet und den Kontakt für alle Zeiten abzubrechen. Doch wie soll dies möglich sein, wenn man doch nicht einmal von der Existenz dieser Magie weiß oder ihre Ursache erkennt? Wer von einem Toregen bezaubert worden ist, wird dies womöglich niemals erfahren und eine wahre Sucht nach seinen Bewegungen in den Adern verspüren.