Die Vhardhari

Die Vhardhari sind ein Volk, das fest in Traditionen und dem Glauben an Jahanara verwurzelt ist. Im Allgemeinen glauben sie fest an die Bedeutung von Omen und sind nur schwer dazu zu bewegen, etwas zu tun, das mit einem negativen Omen belegt ist. Auch die Wissenschaft der Astrologie bedeutet ihnen viel und weist ihnen den Weg in die Zukunft. Weisheit und Wissen gelten als erstrebenswert und nur zu gerne suchen die Vhardhari den Rat weiser Männer oder derjenigen, die ihnen dabei helfen, auf den Pfaden des Schicksals zu wandeln, ohne zu straucheln.
Der größte Teil der Bevölkerung besitzt eine dunkle Haut und dunkle Augen, weist zudem kräftiges, schwarzes Haar auf, das zumeist lang und glatt über ihren Rücken fließt. Zwar gibt es auch Vhardhari mit hellerem Haar, das bis hin zu Kastanienbraun getönt sein kann und hellen Augen, allerdings sind diese selten und tragen oft das Blut einer anderen Nation in ihren Adern. Dies manifestiert sich ebenfalls in einer helleren Hautfarbe, was in früheren Zeiten zu dem Glauben geführt hat, dass diese ein Symbol für die Reinheit und das edle Blut ihres Trägers sein muss. Allerdings sind diese Ansichten mittlerweile überholt und wohl eher darauf zurückzuführen, dass selten auftretende Merkmale gerne als besonders verbucht werden.
Vhardharimänner tragen Hosen, die aus einem langen Stück Stoff bestehen, das um die Beine gewickelt wird, und bedecken ihren Oberkörper mit einer Tunika, die über einen Stehkragen verfügt und die oft mit einem Tuch kombiniert wird. In sehr heißen Regionen tragen sie öfter Turbane, die ihren Kopf vor den Strahlen der Sonne schützen.
Auch die Frauen wickeln ihre Körper in ein langes Tuch, das gleichsam als Kleid, wie auch als Hose fungieren kann. Dieses Gewand wird als Sari bezeichnet und kann ebenso einfach, wie auch reich verziert sein. Gerne tragen sie feine Schmuckstücke dazu und bemalen ihren Körper mit Henna, das dauerhafte Muster auf ihren Händen und Nägeln hinterlässt. Dazu wird nicht selten ein roter Punkt auf die Stirn gemalt, der die Schönheit seiner Trägerin vervielfachen soll und zudem als drittes, geistiges Auge gilt, das Ruhe und Klarheit verleiht.