Kampfstile Anatoljas

Wie viele andere Länder Terra Edeas hat auch Anatolja einige bemerkenswerte Kampfstile hervorgebracht, welche von den Kämpfern dieser Nation voll Stolz genutzt werden, um sich und die ihnen Anvertrauten zu schützen. Die beiden bekanntesten Kampfformen des Landes werden hier beschrieben.

Tsathuschkri

Diese Form des waffenlosen Kampfes wird seit vielen Generationen in Anatolja gelehrt. Sie stellt eine hohe Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung in Form von kraftvollen Würfen, schnellen Schlägen und komplizierten Griffen und Hebeln dar, welche vielerorts an Schulen und beim Militär gelehrt werden.
Gleichsam ist das Tsathuschkri ein beliebter Volkssport bei dem so manche Münze den Besitzer, dank allseits beliebter Wetten, gewechselt hat. Jedes Jahr treffen sich die besten Kämpfer des Landes in der Hauptstadt Anatoljas um dort beim großen Wettkampf den Besten der Besten zu ermitteln, der als Belohnung die goldene Schärpe erhält, persönlich überreicht vom Burudjir, der selber ein großer Verehrer dieser traditionsreichen Kampfkunst ist.

Kaskaritsch

Die zweite Kampfkunst in Anatoljas ist der Fechtstil des Kaskaritsch, benannt nach seinem Erfinder, dem Reitergeneral Juri Kaskaritsch, der diese Schule vor 80 Jahren gründete. Beim Kaskaritsch wird der Säbel favorisiert.
Mit schwungvollen Hieben, wuchtigen Schlägen und schnellen Kreisbewegungen handelt es sich um einen äußerst aggressiven Kampfstil, passend zur hohen Kraft vieler Anatoljaner, die im Kampf weder Tod noch Teufel fürchten. Beim Kaskaritsch wird auf unnötig komplizierte Fechttechniken verzichtet, die Attacken sind geradlinig und ein Treffer kann verheerende Wirkungen haben.
Gegen einen Kaskaritschkämpfer zu bestehen ist keine einfache Aufgabe, da die Mitglieder dieses Stils lernen, lange Kämpfe zu führen, dementsprechend hoch ist die Ausdauer solch eines Fechters.