König Heinrich IV.

Heinrich der Falke entstammt einem uralten Geschlecht, das für lange Zeit über Falkenland geherrscht hat. Der König ist mittlerweile 42 Jahre alt und steht in der Blüte seiner Manneskraft. Er ist ein geborener Fechter, der die Klinge mit großem Können fführt, jedoch auch großen Gefallen an der Jagd mit dem Gewehr oder traditionell mit der Armbrust findet.
Der König der Falkenländer ist ein hochgewachsener, kräftiger Mann mit ergrautem Haar und einem dichten Bart, was ihm eine erhabene, würdevoll Aura einbringt und herrscht gerecht, wenn auch mit fester Hand über sein Volk.
Heinrich wird oftmals in der Falknerei seiner Burg gesehen, wo er sich ein ganz besonderes Tier, einen Blaufederfalken, hält, der für ihn einen hohen Stellenwert einnimmt.
Er ist mit seiner Königin Margarethe aus dem Geschlecht der Schwäne verheiratet und hat mit ihr gemeinsam zwei starke Söhne, Heinrich und Siegfried, gezeugt, die sein ganzer Stolz sind und um deren Erziehung er sich selbst kümmert.
Schon seit jeher konkurrieren die Geschlechter von Falke und Wolf miteinander um den Thron des Landes, ein Streit, der dadurch verschärft worden ist, daß der alte Wolf einstmals selbst ein Auge auf die schöne Margarethe geworfen hat und es niemals verwinden konnte, dass sie ihn abgelehnt hat.
Es ist kein Geheimnis, dass Heinrich sich sehr stark um seine Schwester Agathe sorgt, die an der Seite des jungen Wolfes lebt und die er dort keineswegs in Sicherheit sieht. Doch gegen den Willen seines Vaters, der diese Vermählung damals noch arrangiert hat, konnte der König nichts ausrichten. Der Frieden des Landes ist kein sicherer, dies war Heinrich schon immer bewusst und es sorgt dafür, dass sich immer mehr Falten in sein stolzes Gesicht eingraben und seine Haare weiter ergrauen.