~ Die Währung ~

n früheren Zeiten besaß jedes der Länder Terra Edeas seine eigene Währung, was jedoch den Handel untereinander sehr stark erschwerte. Also kam der findige Händler Alberto Sanguese aus Ariezza irgendwann auf einen besonderen Gedanken, der eine Versammlung aller Landesoberhäupter verlangte.
Für viele Jahre reiste er von Land zu Land und erbat sich Audienzen, bis er schließlich tatsächlich am 28. Tag des Octuarianus des Jahres 1348 alle Könige und Fürsten Terra Edeas außer dem Sultan Nabir von Marabesh und König Jabari von Theoris an einem Tisch in Amaurié versammeln konnte, um ihnen seine Idee zu unterbreiten – eine einheitliche Währung sollte dem Problem des Handels untereinander Abhilfe schaffen und so allen Ländern zugute kommen. Zunächst sträubten sich König Henri III. von Mondiénne und König Georg I. von den Falkenlanden, da sie befürchteten, zuviel von der Identität ihres Landes aufzugeben, doch Albertos samtene Zunge und sein diplomatisches Geschick vermochtes es, die beiden Monarchen zu überzeugen, daß es auch für ihr Land nur von Vorteil sein konnte und die Handelsbeziehungen stärken würde.
So entstand also die Währung des Golddukaten, der von dem Silberzehnt ergänzt wurde und schließlich seine Vollendung in dem Kupferrund fand, die in jedem Land den Kopf des Landesoberhauptes auf der Münze tragen und als allgemeines Zahlungsmittel genutzt werden, das überall Gültigkeit hat. Die normalen Landeswährungen wurden noch für eine Weile beibehalten und eingesammelt, um sie dann einzuschmelzen und zu der neuen Währung zu verarbeiten, bis der Tausch vollkommen abgeschlossen war.
Mittlerweile sind zu den Münzen noch die ersten Geldscheine entstanden, die weitaus leichter zu transportieren sind und deren Gegenwert in den Schatzkammern des jeweiligen Landes in Gold hinterlegt ist. Diese Scheine gibt es zu jeweils 5, 10, 20, 50, 100 und 500 Goldblättern, wie sie allgemein genannt werden und die den aufgedruckten Wert in Golddukaten verkörpern. Was auf die Scheine aufgedruckt ist, unterscheidet sich dabei von Land zu Land und es ist nicht ungewöhnlich, die besten Künstler des Landes zu verpflichten, um die Goldblätter möglichst schön und individuell zu gestalten.
Was das Wertverhältnis der Münzen zueinander betrifft, so gilt folgende Aufstellung:

1 Goldukate = 10 Silberzehnt
1 Silberzehnt = 10 Kupferrund
1 Goldblatt = 1 Dukate

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