Ruf der Wüste

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    • Ruf der Wüste

      Die Stunden der Nacht vergingen schneller als Djamila lieb war, denn es war nicht einfach, an Decken und diverse andere Notwendigkeiten zu kommen, ohne dabei erwischt zu werden. Hauptsächlich hatte sie fahrende Händler auf dem Fest bestohlen, als diese sich zur Ruhe legten. Aus einem Brunnen ganz in der Nähe hatte sie einige erbeutete Wasserflaschen bis zum Rand füllen können. Wenigstens hier plagte sie kein schlechtes Gewissen.

      Die Zeit war knapp und als Djamila endlich zur Ruhe kam, konnte sie es sich nicht leisten, die Augen zu schließen, denn die erten Sonnenstrahlen brachen bereits durch den Nebel des nächtlichen Feuerwerks, der immer noch über der Stadt hing und den Geruch nach Schwefel verbreitete. So riss die junge Frau sich zusammen und ritt zu besagter Stelle, in der Hoffnung, dass ihre beiden Bekanntschaften ihr Versprechen einhielten.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • Sahira hatte in der Zwischenzeit die Stadt verlassen, um sich mit den anderen Wüstenreitern zu treffen. Sie hatte ihnen erklärt, wie es zu dieser Situation gekommen war. Nachdem sie sich ein paar Wasserbeutel ausgebort hatte und auch Proviant hatte, ging sie am nächsten Morgen wieder in die Stadt. Das Kleid vom Vorabend hatte sie gegen eine wüstentauglichere Hose ausgetauscht. Jedoch trug sie noch immer nicht ihre Wüstenreiterkleidung.
      So wartete sie an der verabredeten Stelle auf die anderen Beiden.
      Ihr Pferd hatte sie wie beim letzten Mal vor den Stadttoren gelassen. Unter dem Umhang den sie trug, verbarg sie ihr Schwert.
      An die Hauswand gelehnt wartete sie.....
    • Es war nicht so, das sie glücklich darüber war, sich nicht bei Bahir zurückmelden zu können. Aber sie hatte etwas versprochen und sie würde Sahira nicht allein reisen lassen. Sie hatte sich wüstentaugliche dunkle Kleidung besorgt und Wasserschläuche, sowie Proviant. Ihre eigenen wenigen Sachen waren in den Satteltaschen Mathurs untergebracht.
      Sie hatte nicht lange gebraucht um sich fertig zu machen. Wer einmal in der Wüste gelebt hatte, der vergaß niemals mehr, was er dort zum Überleben benötigte. Decken, Wechselkleidung, Wasser, Essen und natürlich Futter für die Pferde hatte sie soviel mitgenommen, wie sie und Mathur verstauen konnten.
      Nun befand sie sich auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt. Kurz vor sich sah sie Sahira laufen und ein dezentes Lächeln zog über ihre Lippen. Sie folgte der anderen ruhig. Innerlich jedoch fragte sie sich auch, wie gut sie vor diesen beiden verbergen konnte, das sie KEIN Mann war. Sie hoffte es würde ihr gelingen.
    • Auf Farah reitend traf sie an der vereinbarten Stelle ein, fast zeitgleich mit Sahira. Diese begrüßte sie mit einem freundlichen Nicken, war sie doch erleichtert darüber, dass sie ihr Versprechen wohl einhalten wollte. Auch deren Begleiter vom vorigen Abend näherte sich ihnen bereits. Gut - es schien alles nach Plan zu laufen. Nun wartete nur noch die Wüste auf die junge Ausreißerin.

      "Guten Morgen", begrüßte sie Sahira freundlich. Sie blieb auf Farah sitzen, rechnete sie doch damit, dass sie jeden Moment aufbrechen würden. Als schließlich auch Nebaare sie erreichte, wurde auch dieser freundlich begrüßt. "Ich danke Euch, dass Ihr gekommen seid", erklärte sie den beiden erleichtert. Vorsichtshalber überprüfte Djamila noch den Sitz ihres Dolches, der sicher verwahrt in ihrem Gürtel steckte und von dem Umhang, den sie über den Schultern trug, verdeckt wurde.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • Auch Sahiras Begleiter vom vorigen Abend nickte Djamila freundlich zu und tätschelte Farahs Hals. Ein wenig aufgeregt war sie schon. Sie musste auf der Hut sein, wusste sie doch nicht, wer diese beiden waren und ob wirklich nur gute Absichten dahinter steckten. Noch einmal überprüfte sie unauffällig den Sitz ihres Dolches und trieb Farah ein paar Schritte an.

      Der harsche Unterton in Sahiras Stimme ist ihr keineswegs entgangen. "Ist alles in Ordnung?", fragte sie deswegen vorsichtshalber.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • "Ja. Es wird nur keine angenehme Reise. Ich hoffe ihr seid darauf vorbereitet," antwortete Sahira etwas ruhiger, aber noch immer mit verkniffenem Gesichtsausdruck.
      "Brechen wir auf. Noch ist es nicht ganz so heiß in der Wüste." Mit diesen Worten wandte sie sich Richtung Stadtausgang. Ihr Pferd stand dieses Mal unbeaufsichtigt, denn die anderen Reiter hatten sich auf dem Weg ins Lager gemacht. Ihr letzter Besuch in einem Lager war schon etwas her.
    • Sahiras verkniffener Gesichtsausdruck tat Chamaat leid. Gerne hätte sie offenbart wer sie war, der anderen Frau, die doch so eine schwere Position innerhalb rein männlicher Reitergruppen hatte. Aber sie konnte nicht. Sie durfte nicht. Es war reines Glück, das beide Frauen noch nicht bemerkt hatten, das Nebaare eben kein Mann war, sondern eine Frau. Mit ihrem Gepäck folgte sie den beiden Frauen durch die Stadt.
      Mathur befand sich ebenfalls vor der Stadt. Der Hengst war durchaus gewitzt für ein Pferd und da er sich ohnehin von niemandem ausser ihr reiten ließ, würde ihn keiner stehlen können.

      "Was glaubt ihr, wie lange wir brauchen werden?" fragte sie mit der etwas verstellten Stimme, die ihr erlaubte, Nebaares Rolle zu spielen.
      Sie fragte sich, ob Bahir sich jemals Gedanken gemacht hatte, weshalb Nebaare einst einfach verschwunden war und ob der "Knabe" überhaupt noch willkommen sein würde. Natürlich war es ihr nun von Nutzen das ihre Weiblichkeit nicht so extrem ausgeprägt war, so das sie sich mit festen Binden durchaus dessen versichern konnte, das man nicht erkennen würde, das da am Oberkörper eigentlich mehr war, als bei einem Mann sein sollte.
      Was für ein Spiel. Sie würde wohl nie ganz sie selbst sein. Alles für die Freiheit.

      Eines Tages würde der Moment kommen, an dem sie aufflog. Sie wollte nicht daran denken, was dann geschah. Sie hatte ihren Wert einst bewiesen und war als Sohn der Wüste aufgewachsen. Aber würde man ihr Verhalten als Verrat sehen oder sie doch verstehen? Sie wusste es nicht. Sie hoffte es.
      Schon kamen die Tore der Stadt in Sicht und sie nickte zufrieden. Wenn sie erst einmal auf Mathurs Rücken saß und aus der Stadt fort war, würde sie sich schon wohler fühlen.
    • Djamilas Blick wanderte über ihre Schultern zurück, als sie die Stadtmauern erreicht hatten. Ein letztes Mal ließ sie ihre Augen über die Stadt schweifen, welche ihr einst eine wundervolle Kindheit beschert hatte. Wie würde sie Faridah vermissen ...

      Doch die Stimme Nebaares ließ es nicht zu, dass sie weiter in schmerzliche Erinnerungen und Gedanken abdriftete. So richtete Djamila den Kopf abermals nach vorne gen Wüste, richtete sich gerade auf und nickte fest entschlossen. "Und wie bereit ich bin!", war die Antwort auf Sahiras Frage.

      Sobald auch ihre beiden Begleiter auf ihren Pferden saßen, schritt Farah ihre Reiterin voran, den warmen Sand unter ihren Hufen spürend. Djamila brauchte kaum ein Zutun, um sie dazu zu bewegen, weiter zu reiten, was ihre schlimmste Befürchtung war, denn dies alles war neu für die Stute. So dachte Djamila zumindest, wusste sie doch nicht, dass sie ei Pferd der Wüste ritt.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • Sahira, mittlerweile ebenfalls im Sattel ihres Pferdes, antwortete: "Nun, das hängt davon ob, wieviele Pausen wir machen müssen und ob wir in einen Sandsturm geraten."
      Ihr Blick glitt zu Djamila. "Wie weit habt ihr die Stadt bisher verlassen?" Der Wüstenreiterin war nicht entgangen, dass das Pferd bereits seine Hufe auf Wüstensand gesetzt hatte.

      Ihre Gedanken huschten fort. Zu den Geschichten, die Bahir und die anderen am Lager erzählen würden. Wenn sie zurückkamen, würden die anderen Wüstenreiter sicher längst wieder aufgebrochen sein. Dies bedeutete, dass sie dann im Lager zusammen mit Nebaare zurückbleiben würde....
    • Sandsturm? Djamila schluckte. Der Gedanke daran, sie würden in einen Sandsturm geraten, ließ sie plötzlich um einiges unsicherer werden. Inständig hoffte sie, dass die beiden sich wirklich so gut in der Wüste auskannten, wie sie vorgaben.

      Doch Sahiras Frage lenkte sie für einen Moment ab. "Nun ich", begann sie und schlug die Augen nieder, bevor sie fortfuhr. "Weiter als bis hier war ich noch nie", gab sie kleinlaut zu und wurde ihr bewusst, auf was sie sich da eingelassen hatte.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • Erkannt sie da eine leichte Skepsis in der Stimme Sahiras? Ihr Blick wanderte von einem zum anderen und unbewusst tätschelte sie Farahs Hals, wobei ihr Blick an den eingeritzten Buchstaben in den Zügeln hängen blieb. Wenn sie doch nur wusste, wer dieser Farid b. Masaad war. Nie hatte ihre Mutter mit ihr darüber gesprochen. Auch über die Herkunft des Pferdes war sie nicht informiert doch dies hatte Djamila nie weiter gestört, war doch Farah innerhalb kürzester Zeit zu ihrer besten Freundin geworden. Doch nun bereute sie es fast, dass sie nicht mehr über Farah und ihre Herkunft wusste und für einen Moment zog sie in Erwägung, ob sie gar ein Pferd der Wüste ritt. "Ja. Es erstaunt mich auch", erklärte sie den beiden nachdenklich, während ihr Blick in weite Ferne schweifte.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • Aufmerksam beobachtete sie, wie das Pferd Djamilas in die Wüste schritt, als wäre es schon einmal dort gewesen. Ein leichtes Stirnrunzeln begleitete diesen Umstand. Sahira wirkte ebenfalls skeptisch. Was auch immer für ein Geheimnis hinter diesen Geschehnissen lag, es würde ans Licht kommen.

      Noch immer wirkte Sahira unglücklich. Chamaat fühlte sich nicht viel besser. Lieber wäre sie an den Feuern mit den anderen Reitern. Ihr Herz schlug höher beim Gedanken an ihren Vater... und noch jemanden. Rasch verdrängte sie den Gedanken, ehe ihr Gesicht noch widerspiegelte, was sie dachte.

      "Dafür das ihr nie weit in der Wüste wart, kennt euer Pferd sich verdammt gut aus." Sie hatte schon so manches Pferd gesehen, das vor den Weiten der Wüste gescheut hatte, wenn es nicht dort aufgewachsen war. Chamaat warf Sahira einen nachdenklichen Blick zu.
    • Und schon wieder begegneten ihr die beiden mit Skepsis, dabei hatte sie dieses Mal nicht gelogen. Sie wusste es wirklich nicht, warum Farah sich in der Wüste wohl fühlte und konnte sich nur einen einzigen Reim darauf machen.

      Nachdenklich glitten ihre Augen empor zum in der Sonne flirrenden Himmel und der Name, der in Farahs Zügel eingeritzt war, brannte sich in ihrem Kopf fest. Sie verstand das alles nicht. Wieso hatte man ihr Farah geschenkt und wer war es? Und warum besaß sie dessen Zaumzeug?

      Die Fragen schwirrten unkontrolliert durch ihren Kopf. Schweiß rann an ihrem Gesicht herab. Die Sonne brannte erbarmungslos auf sie hinab, als hätte sie sich in Djamila ein Opfer gesucht.

      "Vielleicht ...", begann sie eine Erklärung zu formen, während sich alles um sie herum immer schneller im Kreis drehte. "Vielleicht ...", versuchte sie es erneut. Doch sie spürte, wie ihr Körper schwächer wurde. Sahira, Nebaare und die Pferde rückten in weite Ferne. Wie von fern hörte sie Farahs Schnauben, dann wurde es dunkel um sie. Dass Djamilas ohnmächtiger Körper von Farah rutschte und schließlich im Sand zum Liegen kam, bemerkte sie nicht mehr.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • Ein dumpfes Geräusch riß Chamaat aus ihren Gedanken. Abrupt stoppte sie Mathur und wendete den Hengst mit reinem Schenkeldruck. Ihre Begleiterin lag im Sand, deren Pferd senkte die Nüstern herab und schnupperte am Haar der Bewusstlosen. Chamaat sprang von Mathur herunter. In diesem Moment fuhr ihr der Schreck ebenso in die Glieder wie der Ärger über die Begleiterin.

      "Beim Arsch des Sultans!" fluchte sie unfein, während sie neben der Bewusstlosen in die Knie ging und jene so vor der Sonne schützte. "Wie will sie durch die Wüste kommen wenn sie schon nach ein paar Metern vom Pferd fällt? Götter, das ist doch...:" Wie vom Donner gerührt verstummte sie, denn jetzt erst fiel ihr auf, das sie ihre Stimme nicht verstellt hatte und obgleich sie eine dunkle Stimme hatte, mochte Sahira gehört haben, das sie hier eben keinen Mann vor sich hatte.

      Chamaat zog einen Umhang aus Mathurs Satteltasche und wickelte die Nicht-Wüstenbewohnerin hinein, so wie sie selbst sich gleich einhüllen würde, um den Gefahren der Wüste trotzen zu können. Die Voll"verschleierung" von Körper, Kopf und Gesicht - ausser den Augen, die bei Chamaat noch durch ein feines Netz geschützt wurden - hielt die Körperfeuchtigkeit innen und kühlte ab, wodurch die Wüste besser erträglich war. Dann flösste Chamaat Djamila Wasser ein und wartete ab. Normalerweise musste die Frau gleich wieder erwachen. Während sie wartete, schlich sich ihr Blick unauffällig und vorsichtig in Sahiras Richtung.
    • Sahira war ebenfalls von ihrem Pferd gesprungen und zu den Beiden geeilt.
      Für einen Moment verengten sich ihre Augen, doch zunächst gab es kein weiteres Anzeichen, dass Sahira etwas aufgefallen war.
      "Was soll das nur für eine Reise werden?" fragte sie sich scheinbar selbst. Nun Neebare hatte bereits alles für die andere getan. Sie führte ihr Pferd dichter heran, damit dieses zusätzlich Schatten spendete.
      "Ich glaube es gilt nicht nur das Geheimnis der Stadtfrau zu lüften," sagte sie wie nebenbei, bevor sie einen durchdringenden Blick auf Neebare richtete.
    • Ein leises Seufzen entrang sich ihren Lippen - nun mit ihrer eigenen Stimme. Sie erhob sich, blieb aber dort stehen, wo sie war, um weiter Schatten zu spenden für die Bewusstlose. Sie legte den Kopf schräg und blickte Sahira dann in die Augen.

      "Du hast Recht. Doch ich möchte dich bitten, mich bei den Wüstenreitern sein zu lassen, was ich bin. Ich will nicht in ein Zelt gesperrt werden und ewig die brave Ehefrau spielen."

      Das ihr Jugendfreund etwas für sie empfand und sie wohl auch für ihn, gehörte nicht hier her. Sie löste den Turban, der ihre Haare verbarg und ließ die lange, seidige Pracht frei herabfallen. "Eigentlich heisse ich Chamaat. Nebaare bin ich nur für die Reiter Bahirs. Ich will frei sein und frei bleiben und als Frau, an Lager und Zelte gebunden, ging das nicht. Meine Mutter ist eine Theorerin - ich lief schon als Kind davon und als ich kurz davor war, in der Wüste zu sterben, fand ich durch Zufall meinen Vater. Es gibt nur zwei.. mit dir nun drei Menschen im Lager, die dies wissen."

      Sie sprach mit Absicht so behutsam und leise, das nur Sahira sie verstehen konnte. Niemals würde Chamaat die Wüstenreiter in Gefahr bringen wollen und immerhin hatten sie mit der noch Bewusstlosen, zu welcher sich Chamaat nun kurz herabbeugte, um ihr noch einen Schluck Wasser einzuflössen, eine Fremde bei sich.

      Nachdem sie Sahira ihr wahres Ich enthüllt hatte, wickelte sie den Turban wieder sorgsam und stopfte ihr langes Haar darunter.
    • Das Wasser tat gut und füllte Djamilas Körper wieder mit Leben. Langsam schlug sie die Augen auf und erkannte erst verschwommen, dann immer klarer die beiden Personen, die bei ihr waren. Zuerst den Blick auf Farah gerichtet, die sie immer wieder sanft mit der Nase anstieß, dann die beiden anderen betrachtend, richtete sie sich langsam auf. Ärger stieg in ihr auf, als ihr bewusst wurde, was soeben passiert war. Und sie wollte alleine die Wüste bestreiten? Wohl kaum!

      Wieder aufrecht sitzend, wanderten ihre Blicke von Sahira zu Nebaare und umgekehrt. "Es ... tut mir leid", stammelte sie und erhob sich langsam aus dem heißen Wüstensand.
      Wenn die Hoffnung nicht wäre,
      dann würde das Leben aufhören.
    • Für Sahira war das Thema noch längst nicht beendet, doch die Fremde schlug ihre Augen auf und so verbarg sie rasch ihr überraschtes Gesicht, ob dieser schnellen Offenbarung.
      "Tja, nun können wir wenigstens sicher sein, dass IHR noch nie in der Wüste gewesen seid..."
      Sie machte eine Pause.
      "Passt während der Reise auf, dass ihr regelmäßig trinkt. Und wenn euch die Hitze zu sehr zu schaffen macht, sagt Bescheid. Dann machen wir eine Pause, damit ihr euch im Schatten ausruhen könnt. Ansonsten werdet ihr nicht einmal die Hälfte des Weges schaffen."
      In Gedanken war Sahira immer noch bei der Offenbarung von Nebaare.....Chamaat...Sie war nur zu neugierig welche beiden Wüstenreiter noch von dem Geheimnis wussten.