Erste Schritte (free for all)

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    • Wieder umspielte ein spöttisches Lächeln die schmalen Lippen der Frau als sie sich der Windländerin zudrehte und sie kurz ansah. Der gemeinsame Weg war kein weiter gewesen und Skadi machte sich nicht viel aus Frauen, die nun... ja... die sich so benahmen wie die Fremde, aber immerhin war sie freundlich. Und darin wollte ihr Skadi in nichts nachstehen.

      "Habt Dank. Euch auch alles Gute und lebt wohl." sagte sie knapp und sah Cathelijna und Bara nach, die sich einige Schritte entfernten ehe sie sich zu Remy umdrehte und ihn ansah.

      Nur kurz flackerte ihr spöttisches Lächeln als sie die richtigen Worte für den fremden Mann suchte. Was sollte sie ihm denn nun sagen, so zum Abschied? Sie wusste es nicht, war sich nicht sicher und bemerkte mit einem Schlag wie sehr sie doch noch das Protokoll auf den Schiffen des Königs gewohnt war und natürlich die schroffe Art der Matrosen. Wie sehr es ihr in Fleisch und Blut übergegangen war.

      "Nun, habt Dank." murmelte sie um sich nicht durch ein langes Schweigen lächerlich zu machen.
      Var det ikke for mørket,
      så visste vi ikke om sternene.

      (Gäbe es das Dunkel nicht,
      wüssten wir nicht von den Sternen.
      )
      :stern:
    • Die smaragdfarbenen Augen des jungen Mondiénner Adeligen - zumindest schien er das zu sein - legten sich fest auf seinen neuen Begleiter, jenen jungen Norsen bevor ein feines Schmunzeln seine Lippen verzog, langsam breiter und heller wurde, seine Augen zum leuchten brachte und wahre Freude zum Ausdruck brachte bevor er seine Stimme erhob. "Nun mein Freund muss ich dich erst unter Waffengewalt rein bringen damit der Quacksalber sich deine Wunde anschaut oder ist es dir doch lieber das ich sie mir anschaue? Na mach schon damit wir danach was Trinken können. Die Heimat ist weit weg und du kannst mir nicht erzählen das es dir da besser geht als mir. Wenn ich sicher bin das deine Wunde versorgt ist und du betrunken können sich unsere Wege immer noch trennen und du hast deine Ruhe vor mir."

      Seine Stimme, jenes weiche, warme Instrument das er so gut beherrschte, war mitfühlend geworden, er hatte selbst keine Lust die erste Nacht allein in einer Taverne zu sitzen, morgen konnte er sich dann immer noch auf die Suche nach dem Hafenmeister machen und versuchen heraus zufinden wo seine Brüder die Frau gebracht hatten. Er würde sie schnell von hier fort bringen, in einer Kutsche oder auf Pferden, Richtung Landesinnerem, aber er war sich nicht sicher ob sie genauso dachten wie er.
      Ein Held tut nicht immer das, was schlau ist,
      sondern er versucht immer das zu tun,
      was richtig ist.

      - Bereks Sprichwörter aus 7th Sea.
    • Fast musste Skadi zu lachen beginnen ob der Worte des Mondiénner. Aber sie konnte sich noch zurück halten und sah kurz zur Ablenkung nochmals den beiden Frauen hinterher, die sich nochmals ein Stück von ihnen entfernt hatten.

      "Ihr scheint es gut mit mir zu meinen, mein Freund." sprach sie belustigt und sah ihn nochmals an.
      "Aber nehmt es mir nicht übel, wenn ich mich dann doch lieber in die Hände eines Medicus oder wenn es denn sein muss in die Hände eines Feldschers oder ähnlichem begebe - ich glaube, ihr könntet sonst eine Überraschung erleben, die euch den Alkohol später sauer macht." fuhr sie fort.

      Sie war sich nicht sicher, wie seine folgenden Worte gemeint waren - wollte er hier warten, sollten sie sich später in einer Kneipe wieder treffen? Doch noch ehe sie weiter darüber nachdenken konnte, wurde die Tür, vor der sie stand aufgerissen und noch ehe sie zur Seite treten konnte, rannte ein alter, zerzaust aussehender Mann gegen sie. Sofort sog sie scharf Luft ein, denn bereits in der nächsten Sekunde schoss der Schmerz ihr über den Rücken.
      Das lächelnde Gesicht verhärtete sich wieder zu einer höhnischen Maske bevor sie sich umdrehte und den Frenden ansah.

      "Verzeiht. Was wollt ihr vor meiner Tür?" fragte der Mann. Bei genauerem Blick sah er freundlich und hilfsbereit aus, wenn auch nicht mehr jung.

      "Behandlung." knurrte Skadi zwischen den zusammengebissenen Zähnen hervor und trat ungefragt an ihm vorbei. Der Medicus blickte erst Skadi nach und dann wanderte sein Blick zu Remy. Wenn er verwundert war, so zeigte er dies nicht.
      "Na dann tretet ein. Ihr könnt auch drinnen auf den Patienten warten, wenn ihr sein Begleiter seid." sprach er freundlich zu Remy, dann drehte er sich um und folgte Skadi.
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    • er hatte schon mehr als eine schwärende Wunde gesehen, doch er hielt den Mund, wohl wissend wann es Zeit war zu schweigen und nicht zu viel von sich zu verraten. Das der Medicus jedoch genau zu dem Zeitpunkt sein Haus verlassen wollte war ein angenehmer Umstand, mit einer leichten, fast schon in fleisch und Blut übergegangenen Geste zog er seinen Hut vor der jungen Frau und dem Burschen der ihn bis hier her geführt hatte und folgte dann Skadi und dem Medicus in den Vorraum, nur um seinen Hut auf den Tisch zu werfen und es sich auf einem Stuhl gemütlich zu machen während er der Schreie wartete die unweigerlich kommen würden. Fast schon beiläufig wünschte er sich eine Pfeife herbei, doch die hatte er wohlweißlich zu Hause gelassen also spielte er mit seinem Ring der ihn als das auswies was er war in seiner Tasche während er aus dem Fenster auf den Markt blickte
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      - Bereks Sprichwörter aus 7th Sea.
    • Die Räumlichkeiten des Medikus bestanden genau genommen aus einem Raum, an dessen Wänden Regale hingen, vollgestellt mit allerlei Gefäßen aus Ton und Glas und seltsamen Instrumenten, deren Sinn und Zweck der Fantasie des Betrachters manchmal Flügel verliehen. Der Raum wurde allerdings aus Rücksichtnahme auf die Behandelnden von einer Art zusammenfaltbaren Papierwand, wie man sie von den Dracheninseln kannte, getrennt, sodass man aus dem vorderen Teil des Raumes keinen direkten Blick auf die Behandelnden hatte.
      Hinter der Faltwand stand ein langer, masiver Holztisch, die Arbeitsplatte schon von Blut und anderen Flüßigkeiten verdunkelt und voller Riefen, aber doch sichtbar sauber geschrubbt, ein Regal mit Werkzeug, Salben und Stoffen zum behandeln und verbinden. Und noch ein Tisch, auf dem bereits aufgereiht Messer und Nadeln bereitlagen.

      Skadi war zu gereizt und zu angespannt für eine lange Erklärung, darum hatte sie ihr Hemd bereits auf dem Weg hinter die Faltwand aufgeknöpft und gedankenverloren zu Boden fallen lassen. Die kühle Luft auf ihrer fiebrig warmen Haut lies sie kurz erzittern. Mit einer fahrigen Bewegung griff sie rutiniert zu einem der Messer und trennte die Schnürre der Korsagenweste auf. Sobald die Klinge durch die letzte Schnur fuhr, fühlte sie sich plötzlich entsetzlich nackt. Kurz hielt sie inne und sammelte Kraft und Mut, die Weste abzulegen, die ihr größtes Geheimnis verbarg.

      Der Medicus war indess zu ihr getreten, hatte trotz des Tages eine Laterne entzündet und an die Wand hinter dem Behandlungstisch gehängt. Er blickte sie an.
      "Nun, was kann ich für den jungen Herr...." weiter kam er nicht, denn da lies Skadi ihre Weste auf den Boden fallen, der Rückenteil verschmiert mit altem Blut und wahrscheinlich schon eitrigen Flüßigkeiten. Durch das Abnehmen waren einige der tiefen Striemen wieder aufgegangen, der Anblick nahm dem Medicus vorerst den Atem.

      "Bei Edea, auf den Tisch mit Euch!" rief er aus und bugsierte die Frau, die obenrum entblößt vor ihm Stand auf den Tisch. Schnell schritt er wieder in den vorderen Teil des Raumes, um eine große Flasche Alkohol zu holen, als er an Remy vorbei schritt, wandte er sich kurz an ihn.

      "Normalerweise habe ich hier einen Helfer, doch der ist momentan nicht da. Darf ich euch bitten, mir zur Hand zu gehen, mein Herr? Euer.... Euere... Euere Begleitung wird sich wehren wollen, ich kann sie nicht behandeln, wenn sie um sich schlägt." sprach er eilig und verschwand ohne auf eine Antwort zu warten wieder hinter der Wand.

      Skadi hatte die Worte gehört und erschrak fürchterlich.
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    • "Natürlich Dotore" glitt es über seine Lippen, fast schon flüssiger als es ihm lieb war. Wie konnte er nur so unvorsichtig sein, seine Worte waren zu flüssig für jemanden der eben erst hier angekommen war, er musste mehr aufpassen! Langsam schlenderte er hinter den Sichtschirm, dabei seine Jacke ausziehend und seine Hemdsärmel nach oben Krempelnd während er einen ledernen Riemen, welcher sein Rapier zusätzlich sicherte abschnürte und wie von selbst Skadi hinhielt ohne genauer hinzuschauen. " Beiß da drauf, nicht das du dir auf die Zunge beißt" *Dann packte er fast schon routiniert, wie ein Mann der auf dem Schlachtfeld zu Hause war ihre Schultergelenke und drückte diese nach unten, stemmte sich mit seinem Gewicht auf sie, wohl wissend um die Kraft die ein Mann entwickeln konnte wenn er die Wunde ausgewaschen bekam. Dann erst stoppte er. Hatte der Arzt eben Sie gesagt?
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      - Bereks Sprichwörter aus 7th Sea.
    • "Nicht um viel Geld, mein Freund" lehnte Skadi den Riemen schroff ab, zu mehr kam sie nicht, denn da goss der Medicus schon die erste Ladung des Alkohols über die linke Seite ihres Rückens. Mit einem Wimmern bäumte die Norse sich auf, entwickelte dabei eine erstaunliche Kraft, kam aber mit ihrem geschunden Körper nicht gegen Remy an.

      Der Medicus begann, die Stellen abzutupfen und noch hielt Skadi sich tapfer, kein Schrei kam über ihre Lippen, lediglich hin und wieder ein Wimmern oder ein Knurren. Remy sah, wie sie ihre Hände immer wieder zu Fäusten ballte, spürte, wie sie sich immer wieder aufzubäumen versuchte.

      "Wie lange waren diese Wunden unversorgt? Wisst ihr es?" wandte der Mann sich an Remy und noch bevor sich dieser angesprochen fühlen konnte, presste Skadi hervor:
      "Er ist ein Fremder!" als ob dies die Antwort sei.
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    • "Wir kennen uns erst seit kurzem aber ich kann Fieber in den Augen der Menschen erkennen, ich habe mehr als einen gesehen dessen Wunden geschwärt haben." Stellte er ruhig fest nur um dann wieder fester nach unten zu drücken. Reinigt die Wunde bitte ordentlich, dann näht die Wunde, ich komm hier schon klar, ist nicht mein erstes Mal. " Dies war eindeutlig, jetzt wo der Mantel abgelegt war, sogar sein Oberteil konnte man sehen das er nicht nur Parierdolch und Rapier an der Seite trug, sondern auch zwei Langdolche und eine Steinschlosspistole auf der Rückseite seines Gürtels. Dieser Mann war sicher vieles, aber ein Edelmann? Nun wenn dann einer der schwerst Bewaffnet auf Reise gegangen war.
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    • Der Medicus war zu beschäftigt mit Skadi, als dass er Remy genauer betrachten konnte, war aber sichtlich froh, dass Remy wusste, was zu tun sei.

      "Hört zu, ich reinige euere Wunden, einige davon werden genäht werden müssen, denn sie sind sehr tief und scheinbar zu lange unbehandelt. Ich kann euch die Schmerzen nicht nehmen, aber wenn ich mit der Reinigung fertig bin, werdet ihr ein Tonikum von mir bekommen, das euch die Prozedur ein wenig erträglicher machen könnte." sprach der Arzt zu Skadi und behandelte nun auch die anderen Stellen an Skadis Rücken.

      "Habe ich denn eine Wahl?" fast brüllte sie schmerzerfüllt die Worte heraus. Der Medicus lächelte nur und schüttelte mit dem Kopf.
      Nach einer Weile war er fertig mit Desinfizieren, da ging er sich seine Hände waschen und schenkte Skadi ein Glas mit dunkler Flüßigkeit ein. Remy gab er ein Glas mit Bernsteinfarbener Flüßigkeit.

      "Einen Schluck Rum für Euch, mein Freund... und habt bitte ein Auge, dass das Glas unserer... Patientin hier leer ist, wenn ich wieder da bin. Ich muss leider erst noch einige Fäden organsieren, sollte nicht lange dauern." sprach er und stellte das Glas mit der dunklen Flüßigkeit neben der noch liegenden und schwer atmenden Skadi ab.
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    • "Natürlich Dotore" stellte er fest während er sein Glas zur seite stellte und vor ihr in die Hocke ging, ihr das Glas an die Lippen setzte und leise flüsterte. "Trink Freund, du wirst es.. " Moment hatte der Doktor eben gesagt Patientin? Einen kurzen Moment weiteten seine Augen sich und sein Atem Stockte bevor er wie von der Tarantel gestochen um die Eigene Achse wirbelte und seinen Umhang griff um damit eine Sichtbariere herzustellen. "Verzeihung Madame" murmelte er verlegen und wünschte sich gerade nichts sehnlicher als den Rum zu trinken und dann im Erdboden zu versinken.
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      - Bereks Sprichwörter aus 7th Sea.
    • Noch immer lag Skadi bäuchlings auf dem Tisch und blickte Remy müde an. Noch nicht mal der Hauch eines spöttischen Lächelns lag ihr dieses Mal auf den Lippen. Kurz blickte sie in die Leere, dann drehte sie wieder ihren Kopf zu Remy und blickte ihn wieder an.

      "Was soll ich verzeihen?" fragt sie nun kraftlos. Aus Furcht, die Wunden auf ihrem Rücken könnten sich noch weiter öffnen, blieb sie vorerst einfach liegen und hoffte, dass der Medikus bald wieder kommen würde. Es war ihr unangenehm, dass der Mondienner hinter ihr "Geheimnis" gekommen war. Nein... das stimmte so nicht... sie war ja nicht mehr Njord, sie war Skadi... was konnte sie denn dafür, dass der Fremde sie für einen jungen Kerl gehalten hatte?
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    • "Nun, Madame, " begann er nur um dann zu stocken, es schien als ob er etwas nach Worten ringen würde bevor er sich langsam drehte als ihm einzufallen schien das es eh nichta anstößiges zu sehen gab und er sich wieder vor ihrem Tisch auf die Knie sinken lies. " Ich dachte es wäre euch vielleicht unangenehm das ich euch niedergehalten habe oder euch etwas zu Trinken einflößen muss. Wenn ihr wünscht kann ich nach einer der Damen von draußen auf der Straße suchen.." Er blickte sie fest an, lies jedoch die letzten Worte eher zweifelnd verklingen. Er selbst würde ungern eine Fremde an diese Frau lassen, abgesehen von dem Arzt, der auch Fremd war, aber bei dem hatte er auf die Finger schauen können das er seine Arbeit auch richtig machte.
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    • Skadi sah Remy an, kurz versuchte sie zu lächeln. Noch ehe sie dazu kam, Remy eine Antwort zu geben, flog auch die Tür schon auf und der Medikus kam zurück gerauscht. Wo auch immer er gewesen war. Er hatte bereits die Ärmel hochgekrempelt und kam mit einer Rolle feinem Faden zurück. Er machte sich daran, sein Nähwerkzeug vorzubereiten, als er das noch volle Glas bei Skadi sah und sie tadeln anblickte.

      "Trinkt." murmelte er geschäftig ehe er seine Vorbereitungen weiter verfolgte.

      "Lasst uns später reden, mein Freund..." sagte Skadi ehe sie sich schwar ein wenig aufrichtete und die Hand Remy und dem Glas entgegenstreckte.
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    • Halt den Blick oberhalb des Halses halt den Blick oberhalb des Halses! Schoss es durch seinen Kopf während er ihr das Glas reichte, und doch, seine Augen konnten nicht anders, sie wanderten langsam über die markante Linie ihres Wangenknochens, ihres schlanken Halses und langsam tiefer, folgte dem Schlüsselbein ein Stück nur um dann im letzten Moment im Dekolteé hängen zu bleiben bevor er sich wieder fing und sie anlächelte. "Natürlich, lass uns dich erst mal zusammen flicken dann trinken wir was zusammen und besorgen dir ein Zimmer, und mir vielleicht auch.. " Wo war er hin der eloquente Kavalier aus Mondénne? Er wusste es selbst nicht, aber jetzt gerade in dem Moment war er nur noch ein junger Mann der Grütze im Kopf hatte.
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    • Wäre ihre Lage eine andere gewesen, so wäre Skadi die Ablenkung des Mannes wohl aufgefallen - doch momentan hatte sie der Schmerz zu sehr in der Hand. Fahrig griff sie endgültig nach dem Glas in Remys Hand und trank die Flüßigkeit in einem Zug aus.
      Es schmeckte bitter und brannte wie flüßiges Feuer im Hals. Skadi musste beinahe würgen, schnell schluckte sie allerdings den bitteren Speichel hinab.

      Kurz darauf machte der Medikus sich an die Arbeit und vernähte die tiefsten Wunden an Skadis Rücken. Skadi ertrug es, auch wenn sie sich immer wieder unter Remys Griff aufbäumte und ab und an nahe dran war zu Schreien. Doch diese Blöße verbot sie sich eisern.

      Nach den letzten Stichen versorgte der Mann die Wunden noch mit einer zähen, gelb-braunen Masse und deckte sie mit Stofftüchern ab, ehe er Remy bat, der Frau beim Aufsetzen zu helfen, damit er alles noch mit Verbänden fixieren konnte.
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    • Remy nickte langsam und versuchte seinen Blick fest auf Skadis Augen zu heften während er ihr sanft half sich aufzurichten. Die smargdenen Seelenspiegel versuchten ihren Blick zu fangen, durch den Schleier aus Schmerz und Leid zu blicken und ihr kraft zu schenken. Etwas woran sie sich festhalten konnte während seine Hände fest ihre Unterarme griffen, wie es Krieger in manchen Ländern machten während er sie aufrecht hielt. Der sonst so eloquente junge Mann schien seine Zunge verschluckt zu haben während er den Doktor arbeiten lies. Erst als dieser fertig war erhob er seine Stimme langsam. " Danke Monsieur docteur ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet. Sobald meine Begleitung sich wieder halbwegs angezogen hat werdet ihr euer Geld bekommen und wir euch nicht weiter belästigen.
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